Wiener Choralschola | Wiener Choralschola |
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Die Wiener Choralschola wurde von Studenten und Absolventen des Kirchenmusikstudiums an der Wiener Musikuniversität gegründet (ursprünglich hieß das Ensemble Vienna Gregorian Voices), die sich mit dem Gregorianischen Choral in besonderer Weise sowohl sängerisch als auch semiologisch auseinandersetzen wollen. Die Idee zur Gründung der Schola ist nicht zuletzt auf ihren Professor für Gregorianik, Josef Kohlhäufl zurückzuführen, der verstand, die Studenten für den einstimmigen kirchlichen Gesang zu begeistern. Idealbild dabei ist, die reichen kammermusikalischen Erfahrungen der Mitglieder auch auf dem Feld der Gregorianik zu nutzen - was sich in relativ kleinen Besetzungen von vier bis acht Sängern widerspiegelt - sowie die intensive gemeinsame Erarbeitung der Gesänge nach dem aktuellen Stand der semiologischen Forschung. Einladungen zu Konzerten und Gottesdiensten in traditionreichen Kirchen Wiens (Stephansdom, Schottenstift, Hofkirchen St. Augustin und St. Michael, St. Elisabeth u.a.), Österreichs (Dom zu Graz, Dom zu Feldkirch, Stift Heiligenkreuz, Stift Geras, Stift Altenburg, Neukloster/Wiener Neustadt, Kleinmariazell, Maria Saal/Kärnten, Krems) sowie in Deutschland, Italien, Rumänien, in der Schweiz und in der Slowakei. Beim 54. Internationalen Chorwettbewerb Guido d´Arezzo 2006 in Arezzo wurde die Wiener Choralschola als bestes Ensemble in der Kategorie "Christlicher Choralgesang" ausgezeichnet. Obere Reihe von links: Csaba Paskó, Daniel Mair, Armin Engl, Robert Kovács
Mitglieder:
Daniel Mair - Leitung Daniel Mair stammt aus Bozen (Südtirol) und studierte Kirchenmusik an der Musikuniversität Wien Gregorianik bei Josef Kohlhäufl). Auf das Fach Gregorianik spezialisierte er sich in einem Magisterstudium an der Kunstuniversität Graz bei Franz Karl Praßl, das er 2005 mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis der Universität abschloss. Teilnahme an Meisterkursen, u.a. bei Godehard Joppich. Kirchenmusikalisch tätig als Organist und Chorleiter in St. Elisabeth (Wien IV) sowie als Leiter der Choralschola an der Wiener Dominikanerkirche. Dekanatskantor für Wien IV/V. Mitglied des Arnold Schönberg Chores und Mitbegründer der Wiener Choralschola. Referent für Gregorianik bei den Sommerkursen der Chorakademie Siena (Italien).
Benno Hüttler - Solist wurde in Wien geboren. Als Sopransolist konnte er bei den Wiener Sängerknaben reiche Erfahrungen künstlerischer Natur sammeln.
Johannes Kobald Johannes Kobald wurde 1971 in Klagenfurt geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren. Von 1990-1992 studierte er Instrumentalpädagogik Klavier, Orgel und Jazz am Kärntner Landeskonservatorium, von 1992-2000 Katholische Kirchenmusik an der Universität für Musik Wien, die er mit Auszeichnung abschloss. Seine Lehrer waren Peter Planyavsky (Orgel), Johannes Prinz und Erwin Ortner (Chorleitung) und Wolfgang Sauseng (Komposition). 2000 wurde er mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgezeichnet. Neben der Tätigkeit als Komponist, Arrangeur, Korrepetitor und Aufnahmeleiter ist Johannes Kobald seit 1997 Mitglied der Wiener Choralschola. Seit 2003 leitet er den W.U. Chor Wien, und seit 2007 ist Johannes Kobald auch Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben.
Robert Kovács - Solist (Bass-Bariton) Mitglied seit der Gründung, 1997.
Michal Kucharko - Solist (Bass-Bariton) Markus Resch - Solist (Tenor) Die Wiener Choralschola (urspr.: Vienna Gregorian Voices) wurde von Markus Resch 1997 gegründet. Er wurde 1973 in Baden in Niederösterreich geboren, er studierte von 1991 bis 2000 Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Orgel bei Alfred Mitterhofer und Peter Planyavsky, kirchliche Komposition bei Wolfgang Sauseng, Chorleitung bei Erwin Ortner, Johannes Prinz und Ingrun Fussenegger, Stimmbildung bei Margit Fleischmann (2. Diplomprüfung März 2000 mit Auszeichnung). Seine Diplomarbeit trägt den Titel "Dicit Dominus" und beschäftigt sich mit der Rhetorik der Jesus-Worte im Gregorianischen Choral. |
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